8.Spieltag: Finkenwerder - Süderelbe 0:0

Die Frage, ob er zufrieden mit dem Ergebnis zufrieden sei, musste FCS-Coach Jean-Pierre etwas ausführlicher beantworten. „Mit dem 0:0 kann die Mannschaft ganz gut leben, ich persönlich aber nicht. Es ist schon eine Enttäuschung da. Wir waren heute nicht so agil und beweglich und haben einfach zu wenig aufs Tor geschossen“, bilanzierte Richter, für den das Zusammentreffen mit Finkenwerder eine ganz besondere Partie war, spielte er doch bis 2009 selbst bei TuS, ehe es ihn zu Süderelbe verschlug, wo er später auf die Trainerbank Platz nahm. „Das sind alles meine Freunde, mit denen ich damals noch zusammenspielte“, konstatierte Richter, dessen Elf das Match klar kontrollierte.

Dass gegen die alten Kumpels nicht mehr als ein Remis heraussprang, war Finkenwerders Co-Trainer Deniz Zepcan naturgemäß ganz recht: „Wir waren keinesfalls der Favorit, und sind das in der Landesliga sowieso nie. Deswegen können wir mit dem Punkt ganz gut leben. Ein bisschen ist das wie ein gefühlter Sieg. Wir haben heute wenig Torchancen zugelassen.“ Viel hätte derweil gar nicht gefehlt und Finkenwerder hätte gegen das optisch klar überlegene Süderelbe noch mehr als einen Zähler davongetragen. Der eingewechselte Carlsdotter (Foto) schoss das Leder jedoch aus zentraler Position über den Kasten (85.).

 

Quelle: Fußball Hamburg